Grenzfälle

Vor dreißig Jahren fiel die Mauer, die Berlin und Deutschland teilte. Die Zionskirche im Zentrum von Ost-Berlin war zu diesem Zeitpunkt schon länger ein Ort oppositionellen Denkens und Handelns. In der Umweltbibliothek, unter dem schützenden Dach kirchlicher Räume, wurde in diesen Jahren eine kleine Zeitschrift gedruckt, die den Titel „grenzfall“ trug. Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung waren Themen, die viele Menschen damals zu mutigem Handeln bewegten – auch wenn die Staatsmacht der DDR das verhindern wollte. Aber die friedliche Revolution konnte sie nicht mehr aufhalten.

Dreißig Jahre nach dem Fall der Mauer luden wir unter dem Titel „Grenzfälle 1989_2019“ vom April bis November zu einer Vielzahl von Veranstaltungen und Ausstellungen ein.

Nach über sechs Monaten mit dreißig Einzelveranstaltungen und sieben Ausstellungen einschließlich einer Video-Projektion auf die Fassade der Zionskirche ist das Programm von Grenzfälle 1989_2019 im November zuende gegangen. Wir danken allen Mitwirkenden und allen Besucher*innen herzlich!

Die Zionskirche wird weiter ein Ort der Erinnerung und Begegnung - auch mit Ungewöhnlichem bleiben.

Diese Internetpräsenz wird Anfang 2020 offline gehen. Informationen über die Zionskirche gibt es weiterhin unter: zionskirche-berlin.de




 Abschlusskonzert des Eröffnungsabends am 28. April 2019 mit dem Trio Trezoulé. Foto: © Matthias Motter


Grenzfälle 1989_2019 ist ein Projekt der Evangelischen Kirchengemeinde am Weinberg.







Teile der Veranstaltungsreihe sind gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

 



Teile der Veranstaltugnsreihe sind gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds









Wir danken auch den weiteren Förderern: